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Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Osteopathie ist sinnvoll bei: 

Rücken- und Nackenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Gelenkschmerzen, Migräne und Schwindel sowie Beinlängendifferenzen und Beckenfehlstellungen

Verdauungsbeschwerden wie Reflux, Blähungen und Verstopfung

Müdigkeit und Erschöpfungszuständen

Frauen: in der Schwangerschaft, im Wochenbett und nach der Geburt sowie in der Menopause

Babys und Kleinkindern sowie in der Pubertät

Lebensverändernden Abschnitten wie Menopause, Andropause und bei Burnout

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Diagnose- und manuelle Behandlungsmethode, die Strukturen im Körper miteinander in Beziehung sieht.

Der Mensch, seine Struktur (wie z. B. Knochen, Nerven, Organe, Muskeln oder Körperflüssigkeiten), seine Funktion (Bewegung, Durchblutung, Aktivität) und auch seine Psyche werden als Einheit gesehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Befindet sich der Mensch auf mechanischer, chemischer und emotionaler Ebene im Einklang, ist er in der Lage sich selbst zu heilen.

Therapieformen

Traditionelle Osteopathie

Durch Verletzungen oder Mobilitätseinschränkungen können Blockaden und damit Funktionsstörungen entstehen, die der Körper durch Gegenreaktionen selbst auszugleichen versucht. Hier kann der Osteopath eingreifen, um den natürlichen Heilungsprozess voranzutreiben bzw. zu erleichtern.

Indikationen: Prävention von Haltungsschäden, chronische und akute Schmerzzustände des Bewegungsapparates z.B. lumbale Schmerzen, Kopfschmerz, Schmerzen der Halswirbelsäule, Schmerzen der Hüft-, Knie-, Schulter-, Hand– und Fußgelenke, Beschwerden nach Unfällen wie Fraktur, Muskelzerrung, Bandverletzungen, Schleudertrauma, Beschwerden im Verdauungstrakt: z.B. Gastritis, Sodbrennen, Obstipation, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Ohrensausen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Dysfunktionen des Kiefergelenks, Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität, Blasenentzündungen, Inkontinenz, nach Operationen, um die Genesung zu beschleunigen.

Kraniosakrale Osteopathie

Die kraniosakrale Osteopathie basiert auf den Forschungen von William Garner Sutherland und ist eine Behandlungsmethode, bei der ein veränderter Rhythmus der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, der Bewegungsabläufe, der Spannungsmembranen wiederhergestellt oder normalisiert wird.

Dadurch können die Selbstheilungskräfte des Körpers verbessert werden. Einschränkungen der Körperfunktion, Körperstruktur oder seelische Traumata können gelöst werden.

Indikationen: Erschöpfungszustände, Schlaflosigkeit, Unruhe, seelische Traumata, Schock, Konzentrationsstörungen, chronische Müdigkeit, stressbedingte Sterilität, Burnout, Hyperkinese, Mittelohrentzündungen, Schädeltrauma posttraumatisch.

Viszerale Osteopathie

Jedes innere Organ hat Aufhängungen und eine Eigenbewegung. Sobald diese gestört sind, ist seine Funktion beeinträchtigt. In der viszeralen Osteopathie untersucht und behandelt man diese Anheftungsbereiche der Organe durch Mobilisationstechniken.

Ziel ist es, die Bewegungsfreiheit und die Gleitfähigkeit des Organs und deren Aufhängungen wieder herzustellen, damit sich dessen Funktion verbessern oder normalisieren kann.  

Indikationen: Verdauungsprobleme, Reflux, Blähungen, Verstopfungen, postoperative Nachsorge (Narbenbildungen), chronische Blasenentzündungen, Leber- und Gallenproblematiken, Lungenbeschwerden, lymphatische Stauungsproblematiken, chronische, organ-bedingte Rückenbeschwerden, Organsenkung.

Strukturelle Osteopathie

Die Strukturelle Osteopathie behandelt den aktiven und passiven Bewegungsapparat des Menschen. Sie beschäftigt sich vornehmlich mit der Biomechanik von Gelenken, den Muskeln, Bändern, Faszien, Blutgefäßen und des Lymphsystems.

Durch Lösen von Gelenkblockaden im Körper können die Heilungskräfte aktiviert werden.
Oft liegen Ursache und Auswirkung weit voneinander entfernt. So kann z. B. Schwindelgefühl die Auswirkung eines blockierten Halswirbels sein oder die Ursache von Schmerzen in der Lendenwirbelsäule auf Verdauungsproblematiken zurückzuführen sein.

Indikationen: Blockaden, Gelenkschmerzen, Instabilität, Bewegungseinschränkung, muskuläres Ungleichgewicht, Muskel- und Faszienverkürzung oder –verklebung, Osteoporose, Kiefergelenkdysfunktionen, rheumatische Gelenkerkrankungen.

Osteopathie für Babys und Kinder

Osteopathie für Babys und Kinder ist ein umfassender und sehr spezialisierter Bereich der Osteopathie. Als Behandlungstechnik ist die Osteopathie eine sanfte, aber tief greifende Therapie.

Eine osteopathische Behandlung ist schon bei Neugeborenen empfehlenswert. Wir empfehlen Checks sofort nach der Geburt, mit 5/6, 9 und 12 Monaten, sowie jährliche Kontrollen während des Wachstums und in der Pubertät.

Indikationen: bei traumatischen Geburten, Kaiserschnitt, Saugglockengeburt, Frühgeburt, Schlaf- und Verdauungsstörungen, 3-Monatskoliken, Unruhe,  Schrei-Babys, Saug- und Schluckstörungen, Schiefhalsdeformität und Hüftdysplasien, Schädel- und Gesichtsasymmetrien, Obstipation und Reflux, bei wiederkehrender Mittelohr-, Mandel-, Nebenhöhlenentzündung, Schieflagesyndrom, KISS, Skoliosen, ADS/ADHS, Konzentrationsstörungen, bei  kognitiven und motorischen Lern- und Entwicklungsstörungen,  Lese- und Rechtschreibschwäche und Dysfonien (Stimmstörung), Haltungsstörungen oder – schwächen, Kiefergelenkdysfunktionen, Bissstörungen, als begleitende Behandlung bei Zahnregulation, Schielen, Sehstörung, begleitend bei neurologischen Störungen: Hemiplegie (Lähmung einer Körperseite), Paraplegie (Lähmung der Beine, z.B. Spina bifida), Epilepsie sowie bei Schmerzen im Rücken, Kopf oder Bauch.

 

Osteopathie für Frauen

Frauen schlüpfen meist in mehrere Rollen (Mutter, Tochter, Erwerbstätige, Partnerin), gleichzeitig brauchen sie viel Energie für die täglichen Anforderungen des Alltages. So entsteht oft ein Ungleichgewicht.

Hier setzt die Osteopathie mit ihren sanften Therapiemethoden an. Sie unterstützt die körperlichen Regulationsmechanismen, um die natürlichen Heilungskräfte zu aktivieren und um Krankheiten präventiv zu vermeiden.

Indikationen: Menstruationsbeschwerden – Schmerzen vor oder während der Menstruation, Schwankungen oder Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe), Gemütsschwankungen. Unfruchtbarkeit – stressbedingte und strukturbedingte Infertilität (Becken, Wirbelsäule, Kranium). Schwangerschaft – struktureller Ausgleich (z.B. Zwerchfell) Müdigkeit, Unwohlsein, Sodbrennen, Wirbelsäule, Beckenausgleich, Ischias, Rückenschmerzen, Geburtsvorbereitung (z. B. Beckenstellung, Beckenboden, Hüften) Wochenbett – Beckenausgleich, Verletzungen im Dammbereich, haltungsbedingte Schmerzen (z.B. Nackenschmerzen, lumbale Schmerzen in der Stillzeit, Sehnenscheidenentzündung im Handbereich) sowie Narbenbehandlung und Entstauung/Mehrdurchblutung. Des Weiteren: bei chronischer Müdigkeit, hormonelle Schwankungen, in den Wechseljahren, bei Inkontinenz, Migräne, Beschwerden der weiblichen Brust und Beckenbodendysfunktion.

Was erwartet Sie beim Ersttermin?

Bei Ihrem Ersttermin in der Osteopathie legen wir großen Wert auf Ihre Patientengeschichte und erstellen eine ausführliche Anamnese.

Um die Thematik ganzheitlich erfassen zu können, führen wir verschiedene Tests an Organen, am Bewegungsapparat und am kraniosakralen System durch. Nach der Ausarbeitung des Erstbefundes werden Sie genau aufgeklärt. Wir erklären alle Zusammenhänge und legen mit Ihnen Ziele und Therapieformen fest. Anschließend erfolgt eine erste Behandlung.

Physiotherapie

Je nach Befundung haben wir auch die Möglichkeit, andere Experten des Teams aus den Bereichen Physiotherapie, Trainingstherapie oder Diätologie in die weitere Behandlung mit einzubeziehen.

Tipp: Bringen Sie bitte zum Ersttermin alle bisherigen Befunde mit.

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