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Medical Center

Ärztliche Leistungen

Orthomolekulare Medizin

Funktionelle Myodiagnostik (FMD)

Allgemeinmedizin

Ernährungsmedizinische Beratung

Präventivmedizin

Innere Medizin

Rheumatologie

Medizinische Leistungen Dr. med. Verena Psenner und Dr. med. Bernd Zagler

Orthomolekulare Medizin

Der Begriff „orthomolekular“ bedeutet so viel wie die „richtigen Moleküle“ (ortho = gut, richtig; molecular = kleinste Bausteine). Den Grundstein für die Orthomolekulare Medizin legte der Biochemiker und zweifache Nobelpreisträger Prof. Dr. Linus Pauling (1901-1994). Er definierte sie folgendermaßen:

„Die Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Die in der orthomolekularen Medizin eingesetzten Wirkstoffe sind also keine körperfremden Arzneimittel, sondern essenzielle Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essenzielle Fettsäuren, Enzyme und Aminosäuren. Sie sind die Voraussetzung für eine physiologisch intakte Zellfunktion und optimale Leistungsfähigkeit des Organismus. Im Gegensatz zu Arzneimitteln weisen Mikronährstoffe eine sehr viel größere therapeutische Breite auf und wirken synergistisch.

In der orthomolekularen Medizin wird durch gezielte Information und Beratung versucht, die Selbstverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit zu fördern, um dadurch der Entwicklung von chronischen Krankheiten vorzubeugen.

Dabei ist auf den individuellen Nährstoffbedarf Rücksicht zu nehmen, der von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird (Alter, Gewicht, Körpergröße, Geschlecht, Schwangerschaft, Stillzeit, Ernährungsgewohnheiten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Arzneimittel wie z.B. die Pille, Alkohol- und Tabakkonsum, Stress, Leistungsintensität, Verwertungsmöglichkeit der zur Verfügung stehenden Nährstoffe und der allgemeine Gesundheitsstatus).

Die orthomolekulare Medizin kommt sowohl präventiv als auch unterstützend bei akuten sowie chronischen Erkrankungen zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise:

  • Erkrankungen der Atemwege (wie Rhinitis, Sinusitis, Bronchitis, Pneumonie, Asthma bronchiale)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparats (wie Rheumatoide Arthritis, Polyarthritis, Morbus Bechterew, Arthrose, Osteoporose, Rückenschmerzen)
  • Stoffwechselerkrankungen (wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Fettleber, Gicht/Hyperurikämie, Übergewicht, metabolisches Syndrom, Schilddrüsenüber- und -unterfunktion)
  • HNO-Erkrankungen (wie Tonsillitis, Otitis media)
  • Erkrankungen der Genitalorgane (wie Prostatitis, Infertilität, Prämenstruelles Syndrom, PCO-Syndrom)
  • Erkrankungen der Harnwege (wie Blasenentzündungen, Harnsteine)
  • Erkrankungen der Haut (wie Akne, Psoriasis, Neurodermitis, Herpes-Infektionen, Haarausfall)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Arteriosklerose, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck)
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts (wie Aphten im Mund, Sodbrennen, Verstopfung, Durchfall, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Dysbiose (Candida, Parasiten, Dünndarmfehlbesiedelung)), Mundgeruch, Völlegefühl, Sodbrennen, saures Aufstoßen, Blähungen, Heißhunger v.a. auf Süßes, Appetitlosigkeit, Koliken, perianaler Juckreiz, Stuhlunregelmäßigkeiten wie z.B. Breistuhl, Kotsteine und Durchfall
  • Allgemeinbeschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Allergien, Hautprobleme, hormonelle Störungen, chronisch entzündliche Erkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystems (wie Migräne/Kopfschmerz, Polyneuropathie, Demenz)
  • Generalisierte Erkrankungen (wie Allergien, Fieber, Infektionen, Schmerzen)
  • Schwermetallbelastungen
  • Besonderheiten kindlicher Erkrankungen (wie Wachstumsstörungen, Unruhe, häufige Infekte, Allergien)
  • Besonderheiten im Alter (Nährstoffdefizit im Alter)
  • Erhöhter Nährstoffbedarf beim Sport/Leistungssport
  • Präventiv zur Fertilität bei Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillzeit
  • Stärkung des Immunsystems

Die Orthomolekularmedizin kann und will eine notwendige schulmedizinische Therapie nicht ersetzen, sondern vielmehr durch eine gesunde Ernährung und Lebensführung sinnvoll ergänzen.

Funktionelle Myodiagnostik (FMD)

Die Funktionelle Myodiagnostik (FMD) ist eine vorwiegend diagnostische Methode, deren Testinstrument der Muskel ist („Der Muskel kennt das Geheimnis“.) Durch Beobachtung dessen Reaktion auf verschiedene Reize ist es möglich funktionelle Zusammenhänge von Störungen im Körper zu erkennen.

Der Muskeltest erfolgt dabei nach genau definierten, aus der Physiologie und der Sportwissenschaft stammenden Kriterien. Das Ziel ist die Bestimmung der passenden Therapieform für den einzelnen Patienten.

Der menschliche Organismus ist ein komplex arbeitendes System und ist somit in der Lage, einzelne Störungen auszugleichen. Treffen jedoch mehrere belastende Faktoren aufeinander, führt das häufig zum Ausbruch einer Erkrankung. Um eine grundlegende Besserung oder Heilung zu erzielen ist es deshalb nötig, nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern die einzelnen störenden Einflüsse zu identifizieren und zu behandeln. Mithilfe der FMD kann man diese Zusammenhänge erkennen und somit der Erkrankung auf den Grund gehen. So kann beispielsweise die Ursache eines immer wiederkehrenden Rückenschmerzes an einem Fehlbiss oder einem kranken Darm liegen. Ein Ekzem kann beim Kleinkind einen Zusammenhang mit unverträglichen Nahrungsmitteln oder einer Parasitose haben.

Die FMD kann bei Erwachsenen und Kindern zur Gesundheitsvorsorge sowie bei folgenden Krankheitsbildern helfen:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Rückenschmerzen
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Chronische Infektionen (wie z.B. chronische EBV-Infektion)
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erkennung von Störfeldern (wie Zahnherde, Sinusitis, störende Narben)
  • Hormonellen Störungen
  • Schlafstörungen
  • Immunschwäche, Infektanfälligkeit
  • Schwermetallbelastungen
  • Befindlichkeitsstörungen

Spezielle medizinische Leistungen Dr. med. Verena Psenner

Allgemeinmedizin

Seit jeher ist der „Hausarzt“ der erste Ansprechpartner für alle möglichen medizinischen Fragen. Diese betreffen die Gesundheit, alle Arten der Prävention wie auch die Diagnose und Behandlung von Krankheiten. So begleitet der Allgemeinmediziner den Patienten und oft ganze Familien ein Leben lang. Das macht diese Art von Arzt-Patient-Beziehung so einzigartig.

Im Gespräch mit dem Patienten erstellt der Allgemeinmediziner eine Anamnese und sorgt für eine gründliche körperliche Untersuchung. Dabei gewährt der Patient dem Arzt Einblicke nicht nur in seine körperlichen Befindlichkeiten, sondern auch in seine psychosozialen Umstände. Dies ist für eine möglichst ganzheitliche Sicht auf den Menschen essenziell.

Ernährungsmedizinische Beratung

Du bist, was Du isst“ sprach bereits in Vergangenheit der deutsche Philosoph Ludwig Feuerbach.

Das Potenzial einer gesunden Ernährung bleibt unumstritten, die verschiedenen Ansätze in der Ernährungsmedizin sorgen jedoch für Verwirrung. Zudem soll neben einer gesunden Ernährung auch der Genussmoment nicht zu kurz kommen. Dabei schließt das eine das andere nicht aus!

Der Schwerpunkt unserer Beratung liegt auf möglichst naturbelassenen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Ebenso steht Achtsamkeit bei dem, was man isst, wann man isst und warum man isst, bei unserer Arbeit im Vordergrund. Eine Ernährungsumstellung ist keine Diät, sondern ein dauerhaftes Verändern von Routinen und Gewohnheiten, kurz des Lebensstils.

Die Zunahme von Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist oft auf eine Darmschwäche zurückzuführen. Ein Darmaufbau kann die Unverträglichkeiten abschwächen oder ganz verschwinden lassen. Im Gegensatz dazu ist bei der klassischen Zöliakie nur eine lebenslang glutenfreie Ernährung hilfreich. Mithilfe der funktionelle Myodiagnostik (FMD) können wir Schlüsse auf Unverträglichkeiten ziehen: durch das Zuführen verschiedener oraler Substanzen (wie Gluten, Casein, Fruktose, Ei usw.) und die darauf folgenden Veränderungen des Muskeltestergebnisses.

Bitte füllen Sie vor der ersten Visite ein Ernährungstagebuch für 1-2 Wochen aus und bringen dies zur Visite mit. So bekommen wir einen ersten Einblick in Ihre Ernährungsweise.

Präventivmedizin

Die Präventivmedizin befasst sich mit der Erhaltung von Gesundheit sowie der Vorbeugung, Früherkennung und rechtzeitiger Behandlung von Erkrankungen.

In den letzten Jahren haben die sogenannten Zivilisationskrankheiten (Übergewicht, Arteriosklerose, Diabetes mellitus Typ 2, metabolisches Syndrom, Morbus Alzheimer, Tumorerkrankungen, Allergien u. v. m.) dramatisch zugenommen. Dabei ist Vorbeugung die beste Medizin und somit der Schlüssel zur Gesundheit.

Bei der Primärprävention geht es um den Erhalt der Gesundheit bzw. die Vorbeugung von Krankheiten. Sie setzt also ein, bevor eine Krankheit eintritt und sucht nach den Ursachen und Risikofaktoren, die dazu führen könnten:

  • individuelles Gesundheitsrisiko (Vermeidung von Risikofaktoren)

  • Gesundheitsförderung (Ernährungsberatung, Mikronährstoffmedizin, Lebensstil, Bewegung, Stressmanagement)

Bei der Sekundärprävention geht es um die Früherkennung bzw. Verhinderung des Fortschreitens einer Erkrankung.

Bei der Tertiärprävention geht es um die Verhinderung des Fortschreitens bzw. des Eintritts von Komplikationen bei einer bereits manifesten Erkrankung.

Spezielle medizinische Leistungen Dr. med. Bernd Zagler

Innere Medizin

Das Fachgebiet des Internisten ist die Prävention, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der inneren Organe. Der Internist hat ein großes Tätigkeitsfeld: Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen folgender Körpersysteme:

  • Stoffwechsel und Hormone (Endokrinologie, Diabetologie):

Hormonstörungen und Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Schilddrüsenunter – oder -überfunktion (Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, Thyreoiditis de Quervain), Gicht, Osteoporose, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Fettleber, Fettleibigkeit, metabolisches Syndrom

  • Verdauungsorgane (Gastroenterologie):

Magen-Darm-Erkrankungen wie z.B. Dysbiosen (Candida, Parasiten, Dünndarmfehlbesiedelung), Verstopfung, Durchfall, Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie, Divertikulose, Sodbrennen, Gastritis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Erkrankungen des Pankreas und der Leber

  • Gefäßsystem (Angiologie):

Erkrankungen des Gefäßsystems wie z.B. Arteriosklerose der Halsschlagader oder der Aorta, Thrombosen der tiefen Beinvene

  • Herz und Kreislauf (Kardiologie):

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z.B. Herzinsuffizienz, Herzmuskelverdickung, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck

  • Blut und blutbildende Organe (Hämatologie/Onkologie):

Erkrankungen blutbildender Organe sowie Abklärung von Lymphdrüsenschwellungen, Anämien.

Abklärung bei unklarem Gewichtsverlust bzw. organischem-körperlichen Abbau

  • Niere und ableitende Harnwege (Nephrologie):

Nieren- und Harnwegserkrankungen wie z.B. Blasenentzündungen, Nierensteine, Niereninsuffizienz

  • Atmungsorgane (Pneumologie):

Lungen- und Atemwegserkrankungen wie z.B. Sinusitis, Bronchitis, Lungenentzündung, Asthma bronchiale, COPD

Rheumatologie

Der Rheumatologe befasst sich mit der Diagnose und Therapie von rheumatischen Erkrankungen. Zum Behandlungsspektrum des Rheumatologen gehören folgende Erkrankungen:

  • Degenerative rheumatische Erkrankungen wie z.B. Arthrose (Fingerpolyarthrose, Hüft- und Kniegelenksarthrose etc.), Osteoporose

  • Autoimmun bedingte entzündliche Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparats wie z.B. Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, Morbus Bechterew, Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen: Systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie, Morbus Sjögren, Dermatomyositis/Polymyositis)

  • Rheumatische Erkrankungen der Weichteile wie Fibromyalgie

  • Stoffwechselstörungen, die zu rheumatischen Beschwerden führen wie z.B. Gicht, Hämochromatose

Ultraschall | Diagnostik

  • der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse

  • der Gelenke und der Weichteile

  • der Gefäße (Halsgefäße, Aorta)

  • des gesamten Bauchraums (Pankreas, Leber, Gallenblase, Nieren, Milz, Harnblase)

  • des Herzens

Elektrokardiogramm (EKG) | Diagnostik

  • Ruhe-EKG

Wir freuen uns auf Ihren Ersttermin

Bei Ihrem Ersttermin legen wir großen Wert auf Ihre Patientengeschichte und erstellen eine ausführliche Anamnese. Nach einer ganzheitlichen Untersuchung erarbeiten wir den Erstbefund. Danach erklären wir alle Zusammenhänge und legen mit Ihnen gemeinsam Ziele und Therapieformen fest. 

Aerzte Bozen Cam

Je nach Befundung haben wir auch die Möglichkeit, andere Experten des Teams aus den Bereichen Physiotherapie, Osteopathie oder Trainingstherapie in die weitere Behandlung mit einzubeziehen.

Tipp: Bringen Sie bitte zum Ersttermin alle bisherigen Befunde mit.

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